
Was passiert, wenn Pflanzen auf Daten treffen? In der Workbox Berlin zeigt Oxygen at Work, wie smarte Begrünung Büros gesünder, nachhaltiger und messbar besser macht.
Wie fühlt sich ein Arbeitsplatz an, an dem man wirklich gern Zeit verbringt? Für das Team von Oxygen at Work beginnt die Antwort in der Natur und endet bei datenbasierter Technologie. Das Unternehmen, das seit 2025 ein Teil der Workbox-Community ist, zeigt, wie sich moderne Arbeitswelten durch intelligente Begrünung messbar verbessern lassen.
Die Idee hinter Oxygen at Work entstand aus einem einfachen Wunsch: Büros sollten sich weniger steril anfühlen und mehr wie ein Ort, an dem Menschen aufatmen können. Was als Vision begann, entwickelte sich schnell weiter: Heute verbindet das Unternehmen biologische Prinzipien mit Sensorik und Software, um Raumklima aktiv zu optimieren. Das Ergebnis ist kein klassisches “Pflanzenkonzept”, sondern ein ganzheitlicher Ansatz, der Büros als Ökosystem versteht.
Im Zentrum steht die Frage: Wie lässt sich die natürliche Wirkung von Pflanzen gezielt nutzen? Dass sie CO₂ aufnehmen und Sauerstoff abgeben, weiß jedes Kind. Doch moderne Konzepte gehen weiter: Durch die Kombination verschiedener Pflanzenarten und intelligenter Technologie entsteht ein System, das Luftqualität und Raumklima aktiv beeinflusst.

Was Oxygen at Work besonders macht, ist die konsequente Datennutzung. In jedem Raum kommen Sensoren zum Einsatz, die kontinuierlich Werte zu Luftqualität, Feuchtigkeit oder Nutzung des Raums erfassen, ergänzt durch Metadaten wie Raumgröße, Nutzung, Wetter oder technische Ausstattung. So ist im Laufe der Zeit eine enorme Datenbasis entstanden: Über 200 Millionen Messpunkte fließen inzwischen in die Auswertung ein. Darauf aufbauend optimieren Algorithmen die Begrünungskonzepte laufend weiter und liefern konkrete Handlungsempfehlungen, wie sich Arbeitsumgebungen konkret verbessern lassen.
Ein entscheidender Unterschied zu herkömmlicher Bürobegrünung: Die Effekte bleiben nicht subjektiv. Kunden von Oxygen at Work erhalten regelmäßig Auswertungen, die verschiedene Faktoren sichtbar machen – von Gesundheits- über Nachhaltigkeits- bis hin zu Produktivitätsindikatoren. So wird nachvollziehbar, welchen Einfluss Pflanzen tatsächlich auf das Arbeitsumfeld haben und wo noch Potenzial liegen könnte. Für Unternehmen bedeutet das: volle Transparenz über Luftqualität, Energieverbrauch und Entwicklungspotenziale - übersichtlich aufbereitet in einem Dashboard.
Neben den messbaren Daten gibt es auch eine klare menschliche Komponente: Begrünte Büros werden von Mitarbeitenden deutlich positiver wahrgenommen. Sie wirken einladender, fördern die Konzentration und steigern das allgemeine Wohlbefinden. In einer Zeit, in der Unternehmen ihre Teams wieder stärker ins Büro holen möchten, wird dieser Faktor immer wichtiger. Und vor allem für jüngere Generationen spielt die Qualität des Arbeitsumfelds eine zentrale Rolle. Die Qualität des Arbeitsplatzes entscheidet zunehmend darüber, wie gern Menschen vor Ort arbeiten.
Die Begrünung wirkt sich aber nicht nur auf Menschen aus, sondern auch auf die ökologische Bilanz von Gebäuden. Eine verbesserte Luftqualität kann technische Systeme entlasten, etwa bei der Belüftung oder der Klimatisierung. Das reduziert den Energieverbrauch und unterstützt Unternehmen dabei, ihre Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. Gleichzeitig werden Flächen attraktiver. Ein Aspekt, der besonders für Immobilien und flexible Arbeitsräume wie auch Workbox relevant ist.
Dass Oxygen at Work Teil der Workbox-Community ist, scheint wie ein Super-Match. Beide verfolgen ein ähnliches Ziel: Arbeitsräume neu zu denken - flexibler, smarter und mit Fokus auf das, was Menschen und Unternehmen wirklich brauchen. Die Kombination aus modernen Workspaces und innovativer Begrünung zeigt, wie die Zukunft der Arbeit aussehen kann: funktional, inspirierend und im Einklang mit der Umwelt. Die Vision von Oxygen at Work geht also über einzelne Büros hinaus. Langfristig geht es darum, Natur wieder stärker in urbane Räume zu integrieren und so gesündere, lebenswertere Städte zu schaffen.